Die Welt in Schatten
Die Blätter so tropfend nass,
verseuchend das Unterholz mit Blut aus Asgaard,
sickernd zu den Wurzeln der Bäume
und unsrer Ahnen Gräber!
Störend die Ruhe der toten Körper,
fließend bis in Hels Reich.
Dort verdampft es in der Hitze!
Es ist das Wasser,
das sich seinen Weg nach unten bahnt.
Wird gebrochen,
Vom Licht der Sonnenstrahl’n.
Weißer Nebel,
hüllt das Land in schwarz.
Schwarze Wolke,
donnernd auf uns blickt.
In die Stille,
Thor seinen Hammer wirft.
Kreaturen des Lichts,
verkriechen sich.
Der Wald wirkt schwärzer als bei Nacht,
die Kreaturen in ihre Höhle verjagt.
Das Grün der Bäume
nun tödlich wirkt.
Fahle Seelen,
entsteigen dem Grund.
Hör den Donner,
Sieh den Tag der Nacht.
Die Welt in Schatten
selbst die Jäger verjagt.
Sieh den Vogel,
den Kopf ins Gefieder gelegt.
Dies ist wahrlich
der Weltenbrand,
ES IST RAGNARÖK!
