Sturm aus dem Nichts

Die Felder liegen Still.
Kein Halm in Bewegung.
Der Wind fehlt!
Graue Wolken stehen reglos da,
werden nicht hinfort geweht.
Der Wind fehlt!

Eine Blüte
senkrecht vom Baume fällt.
Der Wind steht still!
Die Wipfel der Bäume sich nicht wiegen,
keine Blätter die im Winde liegen.
Der Wind stirbt!

Stille auf weiter Flur,
das zwitschern der Vögel hört man nur.
Kein Klang des Windes!
Die Welt sich nun dem Abend neigt,
sich fragend was dieser hält bereit.
Die Ruhe vor dem Sturm!

Zerreißend die Felder,
zerpflückend die Halme
kommen die Booten des Sturms.
Donnernd am Himmel er steht,
der reinigende Zorn.
Der Wind kommt,
kommt mit voller Kraft!

Reißt hinweg der Bäume Kronen,
rodend den Wald.
Vögel fliegen auf ohne Chance zu entkommen.
Sei gewarnt,
er wird auch dich ereilen.
Der Sturm kommt!

Rastlos zerstört er Feld und Wald,
auf die Städte rast nun bald.
Zu rennen brauchst du nicht,
da er alles und jeden erwischt.
Tot, Schmerz und Verderben
bringt er über uns und versiegt.
Der Sturm geht!

Schutt und Asche liegen still,
ein laues Lüftchen -
des Zornes letzter Will’.
Vernichtet ist das Land,
das keinen fäh’gen Herren fand.
Hinfort ist der Sturm!

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~ by signsofstorm on May 9, 2010.

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